Menschen leben ihr ganzes Leben in einem Geflecht von unterschiedlichen Beziehungen, die ihr Denken und Handeln ständig beeinflussen - sei es im beruflichen Kontext, bei der Arbeit, oder in privaten Kontexten, in der Familie, im Freundeskreis oder in der Partnerschaft. Umgekehrt hat natürlich auch jeder einzelne Mensch einen Einfluss auf die Beziehungssysteme, in denen er lebt.

Wenn nun ein Klient ein Problem hat, für das er/sie neue Lösungswege sucht, ist es sehr sinnvoll, im Coaching neben der individuellen Person des Klienten auch die jeweiligen Beziehungssysteme, in denen er/sie lebt und die daraus resultierenden unterschiedlichen Perspektiven aller Beteiligten auf das Problem, mit in den Lösungsfindungsprozess einzubeziehen. Man spricht dann von einem systemischen Coaching.

Eine Grundidee des hypnosystemischen Coachingansatzes ist, dass Probleme selbst von Menschen imaginativ durch die Einengung der eigenen Wahrnehmung erzeugt werden. Diese autohypnotisch erzeugte eingeengte Wahrnehmung nennt man auch Problemtrance.

Problemtrancen werden im Coaching nicht per se als individuelles Problem angesehen, sondern vielmehr als Störung zwischenmenschlicher Kommunikation/Beziehung.

Im hypnosystemischen Coaching wird daran gearbeitet, die Aufmerksamkeit des Klienten von der Problemtrance weg auf die eigenen Kraftquellen und Ressourcen zu lenken und dadurch eine systemisch sinnvolle und tragbare Handlungsalternative, eine sogenannte Lösungstrance zu entwickeln, die die eigene Wahrnehmung wieder erweitert und die Störung in der zwischenmenschlichen Kommunikation auflösen hilft. Eine Form des hypnosystemischen Coachings ist beispielsweise die imaginative Familienaufstellung.

 

Was ist (hypno-)systemisches Coaching?

enhttp://www.en.wingwave-frankfurt-stuhlmacher.de/(hypno-)systemic_coaching.html